A.D. 2002
| 20.05.02
Endlich Überlandflugwetter im Norden Toptherm verspricht 571 km von Lemwerder aus. Mit 11 Maschinen starten wir gegen Mittag zu den großen Flügen. Ich fliege die LS4 und mit Jan, Klaus und Lars starten wir Richtung Lingen zu einem 300er. Ab Herzlake fliege ich, nun mit Lars (ASW24) allein, zum Kühlturm, der leider nicht zieht. Weil die Überentwicklungen im Osten im Weg sind, fliegen wir bis Bentheim und dann, zwischen den Wolkenfeldern bei guter Thermik, über Ibbenbühren zurück. Durch Verlängern in Lemwerder bis OHZ erreiche ich 325 km freie Gesamtstrecke (5 Std). Lars (17) erreicht durch Verlängern bis Tarmstedt 341 km. Toll für einen frischgebackenen PPl-Piloten. So kanns weitergehen |
Einer der vielen Überentwicklungen entkommen |
Wiehengebirge mit PW Der Geradeausfluganteil lag mit der ASW28 bei 78 % |
01./02.06.02
Das 1000km-Wochenende Samstag, 01.06.02 396 km Beim 9.00-Uhr-Briefing kan ich die ASW28 ergattern. Das Wetter verspricht massige bis gute Thermik mit Abtrocknung von Westen. Weil morgens mittelhohe Schichtbewölkung auftaucht, werden die Aufgaben moderat ausgewählt. Ich schreibe 400 km auf und fliege nach einem Seilriß und einem Absaufer um 12.40 Uhr ab. Erste Wende Heidenau(Hbg), zweite Wende Porta-Westfalica und dritte Sögel. Am Anfang liegt die Arbeitshöhe um 800 m, später sind auch einmal 1200 m drin. Über Tarmstedt treffe ich die M8 aus Bofeld. Das beste Wetter finde ich in Südoldenburg vor, weil keine Abtrockung eintritt. Nach 5 1/2 Stunden und einem Endanflug über Oldenburg kann ich diesen schönen Flug in Lemwerder beenden.
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Die Elbe südlich Hamburg
Mecklenburgische Seenplatte
Bremer Altstadt im Endanflug auf Lemwerder
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Sonntag, 02.06.02
643 km
Das Wetter wird besser. Trotz Blauthermikandrohung wird groß aufgeschrieben und ich kann bei Christine in der ASH25 mitfliegen. Abflug heute um 11.10 Uhr. Leichter Schock als das SR940 253 km bis zur ersten Wende anzeigt; auf der Rostocker Karte oben rechts - Güstrow-Flugplatz! Die zweite Wende ist der Höhenzug bei Braunschweig mit drei Buchstaben und zurück. Die Thermik entwickelt sich von mäßig auf gut. Gegen den Wind erreichen wir anfangs nur Schnittgeschwindigkeiten von 80 km/h. Erst in der Nähe der Wende und auf dem zweiten Schenkel kommen wir über 100. Auf dem Flug sehe ich bekannte Wenden wie Lüneburg, Gorleben, Salzwedel oder Wolfsburg. Auch Gardelegen (nächstes Fliegerlager) können wir in den endlosen Weiten des Ostens entdecken. Ab Braunschweig steigt die Basis auf 1700 m und ab Celle ist der Endanflug sicher, zumindest über Bremen direkt. Beim ersten Anruf bei Bremen Radar fordert man uns auf Charly östlich zu umfliegen (weil gerade 2 Flugzeuge starten.) Erst die zweite Aufforderung mit ein bisschen jammern von Christine (keine Höhe, Außenlandegefahr) wird die Radardame kooperativ und läßt uns ausnahmsweise über das Bremer Kreuz und die Innenstadt direkt nach Lemwerder gleiten. Durch den Rückenwind haben wird dann noch genügend Höhe um das 600er mit einem Highspeedüberflug zu beenden. Über 600 km kostet mich wieder eine Kiste Bier (und Androhung einer Beitragsnachforderung von Herbert fürs "Abstauberfliegen").
Landung auf der 16 mit blauem Himmel am Abend |
| 09.06.02 (Sonntagnachmittag)
Der Wetterbericht sagt nichts brauchbares voraus. Als aber der morgendliche blaue Himmel sich mit Cumuluswolken füllt holen Rosemarie und ich uns den Duo-Discus von der Hallendecke und starten zu einem Testflug. In dem schmalen Thermikbereich links und rechts der Weser fliegen wir über Osterholz, Worpswede, Hüttenbusch und Hellings nach Rostrup. Trotz eines Beinaheabsaufers über dem Oldenburger Flughafen kommen wir nach fast 3 Stunden zurück. Die Auswertung des Logger ergibt ein freies Dreieck von 147 km. Kleinvieh macht eben auch Mist. |
Nach der erweiterten Platzrunde - wegräumen, kaffeetrinken |
Basis über 2000 |
Anfang August Teilnahme an den Brandenburger und Berliner Landesmeisterschaften in Neuhausen (Cottbus) 8 Flüge mit 8 Wertungtagen ergaben 2.258 km 6 x DST/AAT und 2 x Cats Cradle Mit der LS4 auf neuem Terrain und Index 106 und neuen Aufgaben und Polenerfahrung und anderen Ausreden nur Platz 16 Elias mit LS1f schaffte den 9. Platz und Herbert mit seiner 19 den 17. Platz. In der ersten Woche Basishöhen um 2200 m und Steigen öfter mal über 4,5 m/s
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| 16.08.02
Wetter gut aber leider ziemlich dünn. Nach vielen Flügen mit der LS4 nehme ich die GP (ASW28). Mit 5 Flugzeugen durch die norddeutsche Tiefebene. Die Wendepunkte Bentheim und Lingen waren nicht zu erreichen und deshalb ergaben sich jeweils freie Aufgaben. Ich biege in Quakenbrück nach Süden ab und wende in Ibbenbühren, dann unter guter Wolkenthermik über Osnabrück und Melle nach Blomberg; auf Nordkurs bei Rinteln über das Wesergebirge, dann über Sulingen, Wildeshausen und Hude zurück nach Lemwerder ( 340 km). Ab 16.08.02 auch im OLC unter HB Christine (ASH25) und Alex (Duo) durchfliegen Bremen-Delta mit Freigabe von Bremen Radar. Swantje (Discus) und Elias (LS4) schaffen noch 290 km.
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Weser und Wesergebirge bei Rinteln |
| Zwischenstand 4.109 km
(kommt noch was in diesem Jahr?????)
Jawohl. 01.09.02 36 km!! + Außenlandung Es war gute Thermik vorausgesagt. Leider an der Küste erst gegen 13.30 Uhr mit Wolken. Da wir ungeduldigerweise mit der DG505 bereits um 11.20 Uhr bei geringer Blauthermik losgekachelt sind, waren wir dann kurz vor dem Küstenkanal bei den Kühen. Über uns zogen 10 Minuten später die besten Cummuluswolken von Süden auf. Zum Trost besorgte Jan einen Kasten Bier und wir konnten zusammen mit den netten Bauern auf unsere Rückholer Marc und Ariane warten.
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Flugsicht vom 15.09. (bis zum Anschlag) An diesem Tag waren Scherungswellen bis 1 m/s ausfliegbar |
Freitag der 13. um 13.00 Uhr
Christine
Das Jahr ist noch nicht zu Ende. Nachdem ich mit den Schülern der Projektwoche in der K13 schon mehr als 33 Minuten Thermik geflogen war, kommt Christine mit der ASH25 angerollt. Eigentlich wollte sie mit Ewald ein Runde drehen. Da Ewald nicht da, melde ich eine Umschulung auf ASH25 an. Ich kann mich vorn reinsetzen und starten. Bei 1 bis 2 m Steigen sind wir schnell auf 800 m und fliegen Richtung Oldenburg (da wird die Thermik dünn), also zurück nach Osten bis kurz vor Stade (da wirds blau), also nach Süden bis Hoya (da ist Überentwicklung) und zurück über OHZ nach Lemwerder. Abflug 13.03 Uhr, Flugzeit 3 Std 13 Minuten. 216 km (siehe OLC) + 24 kleine Freunde
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| Das sind 4.363 km in 2002
und was kommt nächstes Jahr? Wir Fliegen Größer
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Das Jahr beginnt mit Nebenkosten
In der ASH26E vor dem Start. Josef (rechts) gibt die letzten Infos. |
30.03.02
Umschulung auf den C-Falken mit 100 PS Die Frage ob ein 100 PS-Falke ein bierkistenfähiges Umsteigen von einem anderen Flugzeugtyp, nämlich einem 80 PS-Falken ist, wird vom jeweiligem abendlichen Durst entschieden. 31.03.02 ASW24WL - 1 Kiste Bier
Chistoph nimmt mich mit in der ASH25. Bei anfangs schwacher bodennaher Blauthermik erwischen wir die Rückseite einer nicht identifizierbaren Front und steigen nach einer Freigabe von Bremen für 6000 Fuß auf 1750 m. Über Oldenburg brechen wir die erweiterte Platzrunde ab und haben nach einem schnellen Endanflug über Lemwerder eine ausreichende Sicherheitshöhe von 1400 m. Im Sauerland sollen sogar 2700 m erreicht worden sein. Nicht schlecht für Ende März. 1 Kiste Bier 02.04.02 Discus b - 1 Kiste Bier
01.05.02 ASW28 (Rückseite bis 4 m/s) (geil-äijj) 3 Starts, damit Überlandflugberechtigung. 1 Kiste Bier
LS4 (Schriftzug made by Folie)
26.05.02 ASH26E Josef organisiert ein Einweisungsbriefing mit Aufrüsten, Motor und allem drum und dran. Checklisten werden gewälzt und ich habe die Möglichkeit zum ersten Mal einen Klapptriebwerkmotorsegler zu fliegen. Die Flugleistungen sind überragend. Emax > 50. Im Handling einfacher als eine Ka6. Kann es noch etwas schöneres geben?! Dafür zahlt man gern eine Kiste Bier. |